Satzung

§ 1 (Name, Sitz, Geschäftsjahr)

  1. Der Name des Vereins lautet: Silent Voices e.V.
  2. Der Verein hat seinen Sitz und seine Verwaltung in der Olewischtwiet 41, 22177 Hamburg und ist im Vereinsregister des Amtsgerichts Hamburg eingetragen.

§ 2 (Vereinszweck)

  1. Zweck des Vereins ist – unter Ausschluss parteipolitischer Betätigungen – die Pflege und Förderung von Kunst und Kultur.
  2. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch
    a) Förderung von Chorprojekten und Chören u.a. durch Finanzierung und Netzwerke
    b) Unterstützung der Entwicklung der Chormitglieder und Chöre u. a. durch Vergabe von Stipendien, Studienreisen und Durchführung von Workshops
    c) Pflege von Beziehungen zu anderen Kultur- und Kunstvereinen und Projekten mit verwandten Zielen und zu öffentlichen Institutionen zur Verwirklichung gemeinsamer, gemeinnütziger Zwecke
    d) Ermöglichung und Förderung des vergünstigten Chorkonzertbesuchen und der Teilnahme an Chören bzw. Chorprojekten, insbesondere aus sozialen Schichten, die üblicherweise keine Zugang zu Kulturangeboten haben.

§ 3 (Gemeinnützigkeit)

  1. Der Verein verfolgt im Rahmen seiner Tätigkeit gem. § 2 der Satzung ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (§§ 51ff. AO). Er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  2. Die Mittel des Vereins sind ausschließlich zu satzungsgemäßen Zwecken zu verwenden. Eine Gewinnausschüttung an Vereinsmitglieder oder Dritte erfolgt nicht. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des Vereins.
  3. Niemand darf durch Vereinsausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Für den Ersatz von Aufwendungen ist, soweit nicht andere gesetzliche Bestimmungen anzuwenden sind, das Bundesreisekostengesetz maßgebend.
  4. Bei Ausscheiden eines Mitgliedes aus dem Verein oder bei Vereinsauflösung erfolgt keine Rückerstattung etwa eingebrachter Vermögenswerte.
  5. Eine Änderung des Vereinszweckes darf nur im Rahmen des in §3 Absatz 1 dieser Satzung gegebenen Rahmens erfolgen.

§ 4 (Mitglieder des Vereins)

  1. Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, die sich bereit erklären, die Vereinszwecke und –ziele zu unterstützen.
  2. Die Mitgliedschaft wird auf Antrag in Textform durch Beschluss des Vorstandes erworben.
  3. Die Mitgliedschaft endet mit durch Austritt, Ausschluss oder Tod, bei juristischen Personen auch durch Verlust der Rechtspersönlichkeit. Der Austritt eines Mitgliedes ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres möglich. Er erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 3 Monaten.
  4. Der Ausschluss aus dem Verein erfolgt durch Beschluss des Vorstandes. Wenn ein Mitglied gegen die Ziele und Interessen des Vereins schwer verstoßen hat oder trotz Mahnung mit dem Beitrag für 2 Jahre im Rückstand bleibt, kann es durch den Vorstand mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen werden.
  5. Dem Mitglied muss vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Rechtfertigung bzw. Stellungnahme gegeben werden. Gegen den Ausschluss kann innerhalb einer Frist von 1 Monat nach Mitteilung Berufung eingelegt werden, über welche die nächste Mitgliederversammlung entscheidet. Bis zur auf den Ausschluss folgenden Mitgliederversammlung ruhen die weiteren Rechte und Pflichten des Mitgliedes.

§ 5 (Organe des Vereins)

Die Organe des Vereins sind

a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand

§ 6 (Mitgliederversammlung)

  1. Der Mitgliederversammlung gehören alle Vereinsmitglieder mit je einer Stimme an.
  2. Die Mitgliederversammlung findet mindestens einmal innerhalb von 2 Jahren statt. Sie wird vom Vorstand in Textform unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Einladungsfrist soll 2 Wochen betragen.
  3. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Vereinsinteresse erfordert. Auf schriftliches Verlangen von mindestens 10% aller Vereinsmitglieder hat der Vorstand binnen eines Monats eine außerordentliche Mitgliederversammlung einzuberufen. Dem Antrag der Mitglieder muss der gewünschte Tagesordnungspunkt zu entnehmen sein.
  4. Die Mitgliederversammlung ist bei ordnungsgemäßer Einladung ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig. Sie wählt aus ihrer Mitte einen Versammlungsleiter. Beschlüsse werden, sofern die Versammlung nicht etwas anderes bestimmt, offen durch Handaufheben mit Stimmenmehrheit getroffen. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
  5. Zu Satzungsänderungen und zu Beschlüssen über die Auflösung des Vereins sind abweichend von §7 Absatz 4 drei Viertel der in der Mitgliederversammlung abgegebenen Stimmen erforderlich.
  6. Die Mitglieder des Vorstands üben ihr Amt ehrenamtlich aus. Für die ehrenamtliche Tätigkeit kann bei Bedarf eine angemessene Aufwandsentschädigung bezahlt werden. Die Höhe wird dieser Aufwandsentschädigung wird durch den geschäftsführenden Vorstand unter Beachtung steuerlicher Grundsätze festgelegt.

§ 7 (Aufgaben der Mitgliederversammlung)

  1.  Die Mitgliederversammlung als das oberste beschlussfassende Vereinsorgan ist grundsätzlich für alle Aufgaben zuständig, sofern bestimmte Aufgaben gemäß dieser Satzung nicht einem anderen Vereinsorgan übertragen wurden.
  2. Die Mitgliederversammlung wählt aus der Reihe der Mitglieder den Vorstand. Gewählt sind die Personen, die die meisten Stimmen auf sich vereinigen.
  3. Die Mitgliederversammlung nimmt den zweijährlich vorzulegenden Geschäftsbericht des Vorstandes entgegen und erteilt dem Vorstand Entlastung. Zuvor findet jeweils eine Kassenprüfung statt
  4. Die Mitgliederversammlung entscheidet insbesondere über:                                         a) den Haushaltsplan und die Mitgliederbeiträge des Vereins                                  b) die Wahl von mindestens zwei Kassenprüfern, die nicht dem derzeitigen oder        vorherigen Vorstand angehören dürfen; Wiederwahl ist zulässig.                           c) über Anträge von Mitgliedern, die durch Vorstandsbeschluss ausgeschlossen werden sollen,                                                                                                              d) Satzungsänderungen                                                                                             e) Auflösung des Vereins                                                                                        Sie kann über weitere Angelegenheiten beschließen, die ihr vom Vorstand oder aus der Mitgliedschaft vorgelegt werden.

§ 8 (Vorstand)

  1. Der Vorstand besteht aus mindestens 2 Personen. Die Amtszeit beträgt 2 Jahre. Die Wiederwahl ist zulässig. Die jeweils amtierenden Vorstandsmitglieder bleiben nach Ablauf ihrer Amtszeit im Amt, bis ein Nachfolger gewählt ist. Die Sitzungen des Vorstandes sind vereinsöffentlich.
  2. Der Vorstand wählt aus seiner Mitte eine/n Vorsitzende/n und eine/n Stellvertreter/in. Wiederwahl ist zulässig.
  3. Der Vorstand beschließt über alle Vereinsangelegenheiten, soweit sie nicht eines Beschlusses der Mitgliederversammlung bedürfen, und führt die laufenden Geschäfte des Vereins.
  4.  Vorstand im Sinne des §26 BGB sind der/die Vorsitzende, der/die stellvertretende Vorsitzende und ein weiteres Vorstandsmitglied. Zur Vertretung des Vereins sind jeweils zwei dieser Vorstandsmitglieder gemeinsam berechtigt.
  5. Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- oder Finanzbehörden aus formalen Gründen verlangt werden, kann der Vorstand von sich aus vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen der nächsten Mitgliederversammlung mitgeteilt werden.
  6. Der Vorstand ist von den Vorschriften des §181 BGB befreit.

§ 9 (Protokolle)

Die Beschlüsse des Vorstandes und der Mitgliederversammlung werden in Textform protokolliert und stehen den Mitgliedern zur Einsicht zur Verfügung.

§ 10 (Vereinsfinanzierung)

  1. Die erforderlichen Geld- und Sachmittel des Vereins werden beschafft durch:
    a) Mitgliedsbeiträge
    b) Spenden
    c) Durchführung von Veranstaltungen
    d) Erbschaften
    e) Bußgelder
  2. Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe eines Beschlusses der Mitgliederversammlung. Zur Festlegung der Beitragshöhe und –fälligkeit ist eine einfache Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.
  3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den Deutschen Chorverband e.V., der es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige/mildtätige Zwecke zu verwenden hat.                Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vereinsvermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

§ 11 (Inkrafttreten)

Diese Satzung tritt mit der Eintragung in das Vereinsregister in Kraft.

Hamburg, 27.08.2016